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"Es ist ein großes Glück, wenn man fähig ist, sich freuen zu können."

Diese Aussage von G. B. Shaw  wurde am vergangenen Dienstag im Haus Bühlblick vollständig bestätigt: Die Bewohner hatten sich zum  Geburtstagskaffee im Monat November getroffen, als an diesem Nachmittag zusätzliche Gäste kamen: vier Mädchen, drei Jungs aus der Klasse 2a der Grundschule Söllingen.

Diese Klasse hat sich in den vergangenen Wochen, im Rahmen eines interaktiven Projektes der Landesregierung und des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter der Ägide von Wolfgang Müller, im Unterricht mit Mundart beschäftigt.

Wolfgang Müller hat mit den Leseanfängern Texte erarbeitet und im  „besten Söllingerisch“ eingeübt und vorgetragen. Ein Mundartstündle in seiner schönsten Art hat einen Bogen geschlagen von „Söllinger Früchtlen“, über Novemberblüten und Söllinger Hebstfarben, Omas Geburtstagswunschzettel, Alde Aichen und Krabbeschaich.

Sellinger Frichtlen
Mir sen sellinger  Frichtlen/ganz wieve, ganz gnitze/Wenns was auszuhecke gebt/sen mir allfort spitze/awwer mir mache zwischedurch a mol ebber e Fraid/a dodezu sen mir gern berait/
Heit hemmer uns Richtung Diakoniestroß uffgmacht/do wird was vortrage un zughorcht un gschwätzt mitnanner un glacht/
S`´Motto haißt jetzt: jung trefft Alt/mir hoffe, dass eich unser Mundartstückle gfallt/un dass mir hinnrther all so glänziche Bäcklen hen/wie die Frichtlen, die uff dem Bild druff sen.

Die „Fraid“ bei den Bewohnern war groß, wie am Beifall unschwer zu hören war!

Mit einem herzlichen Danke an den Initiator Wolfgang Müller, die Kinder, die begleitenden Mütter und Großmütter und an Herrn Kamehl von der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe, die das Projekt mit unterstützt, wurden die Gästeschar verabschiedet.

 

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